nimmt man einen job als helfer, arbeiter o.ä. an, dann ist eines gewiss: das menschliche drumherum ist ein raues. da kann eine sozialromantik, wie sie franz xaver kroetz betrieben hat, noch so schön zum denken sein; romantisch ist am arbeiten rein gar nichts. einzig die erfahrung, wie es menschen mit niedriger schulbildung durch’s leben schaffen müssen, wirkt, da so plastisch für den studenten/akademiker/künstler, interessant.
als kind einer klassichen arbeiterfamilie weiß ich nur zu gut, dass harte arbeit kein spaß ist und schon gar kein elitäres gefühl versprüht. schmerzen, schlechte laune, abhärtung – wen interessiert’s?
vermutlich aber, so meine annahme, ist das gefangen-sein in einer “kaste” das faszinierende für außenstehende. denn, jedes opfer ist potentiell hilfsbedürftig.. weswegen man ja auch schnell mal für die palästinensische sache ist – und gegen den vermeintlichen imperialismusisraels.
nun, die opfertheorien samt antisemitismus auf die arbeitenden menschen zu wälzen ist beinahe zu interdisziplinär und dient auch keinem lösungsansatz. romantisch ist nur eines am arbeiten (obwohl meine arbeit bestimmt nicht hart ist), nämlich das bier und die tschick nach getaner arbeit. wie proletarisch.
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