als journalist ist es wichtig, informationen zu erhalten. und es ist ebenso wichtig, diese zu “bearbeiten”, zu selektieren, usw. doch, wenn man nicht gerade in wien lebt, woher bekommt man seine neuigkeiten und hinweise her? vom nachbar – smalltalk als thema eines öffentlichen diskurses? von einer kellnerin als gegenleistung zu einem netten trinkgeld – scheckbuchjournalismus oder ethisch “eh ok”?
da wird einem schnell klar, wie angewiesen man auf vorselektierte nachrichten ist. auf agenturen, auf “insider”, die aber erst kennengelernt werden wollen. bis sich diese hingegen in meinem reportoir befinden, muss ich wohl einfach die ohren offen halten – und mich mitunter auf die zig gratis-medien in meiner stadt als agentur-ersatz verlassen.
und nicht zuletzt augen und ohren offen halten.
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